Seoul Tag 3- Komm mal her
Matthias Schlitte | 8. März 2010Am Montag war es dann endlich so weit, der Drehtermin für die Sendung
stand auf dem Terminplan. Nach einer abendlichen Plünderung der Minibar
meines Hotelzimmers und einer unruhigen Nacht holte mich mein Fahrer Young
um 8 Uhr ab.
Ich wurde wieder zum Strohhalm im gewaltigen Verkehrsstrom
der koreanischen Hauptstadt.
Im Studio standen dann die üblichen Proben und Lichtmessungen an.
Meine Betreuerin stand ein paar Meter weiter weg
und ich rief ihr im perfekten deutschen Slang zu: “Komm ma heeeer!”-
Sie schaute mich an, als ob ich mich in den Papst verwandelt hätte!
Schließlich kam die Frage, woher ich so gut in so kurzer Zeit Koreanisch sprechen
könne und ich erklärte ihr, dass es Deutsch war.
Auflösung: “A komma hjea” ist Koreanisch und heißt “Komm her, Kleiner!”
und ist eine Aufforderung zum Spielen- so hatte ich meinen ersten koreanischen
Sprachpart in der Sendung aufgedrückt bekommen.
Danach stand erst mal stundenlanges Warten und ein Interview mit dem koreanischen
Gesellschaftsmagazin “Times” auf dem Programm.
Gegen 18 Uhr verschwand ich dann in die Maske und wurde eine Stunde lang von 3
kleinen, wuseligen Koreanerinnen durchgestylt.
Endlich begann der Dreh:
Zunächst performte ich ein bisschen mit 2 Jungs der koreanischen Band U-KISS-
einer Boygroup ähnlich wie US-5.
Außerdem standen die üblichen Armwrestlingmatches und Interviews an, sobald
ich ein Tape bekomme, werde ich hier das Video posten!
Nach dem Dreh (1.5h) ging es dann schließlich zu einem fantastischen Restaurant
mit traditionellen Speisen und wir konnten den Abend gemütlich ausklingen lassen.
Zum Schluss “musste” ich mich sogar noch an der Prominenten-Wand der Gaststätte
mit meinem Autogramm verewigen :-) !
