Matthias Schlitte

Armwrestling in Mitteldeutschland
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Die letzten Tag: Top10 und Go West!

Matthias Schlitte | 18. Mai 2013

Hey Freunde,

seit Dienstag bin ich nun wieder zurück in Deutschland und finde nun endlich die Zeit über die letzten Tage zu berichten. Hier mal der Bericht zum Wettkampfverlauf aus den Medien:

Über 500 Armwrestler aus 26 Ländern trafen sich vom 7. bis zum 12. Mai bei der Armwrestling-Europameisterschaft in der litauischen Stadt Druskininkai. Im 6-köpfigen Deutschen Nationalteam befand sich auch der Bebertaler Matthias Schlitte. Der 26-Jährige kämpfte mit einem Kampfgewicht von 68,9kg in der Klasse bis 70kg an den Wettkampftisch. Am Samstag startete der Deutsche dann in der mit über 20 Teilnehmern am stärksten besetzten Klasse.
Matthias Schlitte erwischte wie bei der WM eine knallharte Auslosung: bereits im ersten Kampf traf der Bebertaler auf den russischen Champion Zaur Saitov. Schlitte konnte das Duell überraschend deutlich für sich entscheiden und kam eine Runde weiter. Hier konnte der 26-Jährige sogar den ukrainischen Meister Borys Tryhub schlagen. Im Anschluss scheiterte Schlitte jedoch an den Finalisten Georgy Hubaev (Russland) und Aleks Abutidze (Georgien) und landete auf dem 10. Platz. „Bei der WM in Brasilien verlor ich nur gegen den Weltmeister und den WM-Dritten, jetzt konnten mich nur die beiden Finalisten schlagen. Scheinbar habe ich momentan das Lospech gepachtet. Schade, dass es am Ende nur Platz 10 geworden ist, obwohl ich den EM-Vierten Zaur Saitov so deutlich geschlagen habe. “, so Matthias Schlitte nach dem Kampf. Anschließend ging es noch mit der türkischen Armwrestling-Legende Engin Terzi, der bislang 14 WM- und EM-Titel in verschiedenen Klassen holte, an den Trainingstisch (Foto). Im September steht bei der Weltmeisterschaft in Gdynia/ Polen das nächste Großereignis auf der Agenda.

Hier die Top10:

SENIOR MEN RIGHT 70 KG
1. ABUTIDZE, ALEKS. GEORGIA;
2. GEORGIY, HUBAEV. RUSSIA;
3. MAMAMTAVRISHVILI, KOBA. GEORGIA;
4. ZAUR, SAITOV. RUSSIA;
5. VOJENCAK, JAN. SLOVAKIA;
6. VIOREL, DOBRIN. ROMANIA;
7. ARSLAN, SERHAT. TURKEY;
8. TERZI, ENGIN. TURKEY;
9. LIEPINS, RAIMONDS. LATVIA;
10. SCHLITTE, MATTHIAS. GERMANY;

Ich kann nur sagen, dass ich mit dem Kampfverlauf zufrieden bin, obwohl Platz 10 nicht so spektakulär klingt. Ich konnten den russischen Champion SAITOV sowie den ukrainischen Meister schlagen und bin im Endeffekt nur an dem georgischen Europameister ABUTIDZE und dem russischen Finalisten Hubaev gescheitert.
Anschließend ging es noch mit der türkischen Legende Engin Terzi (und mit allen anderen Wrestlern :-/) an den Trainingstisch. Dementsprechend fühlen sich jetzt auch meine Arme an :-/.
Abends ging es dann noch zur feuchtfröhlichen Aftershow Party in die Discothek Aquapark, davor wurde noch gemeinsam mit dem rumänischen Team ein paar einheimische Pilse verhaftet.
Am Sonntag ging die Reise leicht verkatert nach Warschau weiter. Wir trafen uns mit dem polnischen Spitzen Armwrestler
Mariusz Podgorski zum Dinner und erhielten einige Tipps für das Sideseeing. Am Montag schauten wir uns dann noch die wunderschöne Altstadt von Warschau an, bevor es dann in Rekordzeit über die polnischen Autobahnen zurück in die Heimat ging. Vielen Dank für das Lesen und vor allem für eure Unterstützung! Fotos folgen!!!!!!

Der Hellboy

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Tag 2: Willnakommen in Wilna

Matthias Schlitte | 9. Mai 2013

Hallo,

heute morgen stand um 11.15 Uhr das Wiegen auf dem Plan. Nach etwas Verspätung trat ich dann auf die Waage und las freudig
mein aktuelles Kampfgewicht: 68,7kg- somit hatte ich noch etwas Luft nach oben und konnte endlich wieder ohne schlechtes Gewissen
essen. Ich musste nur kurz das Füllen der Energie-Speicher unterbrechen als wir mit dem deutschen Team ein paar Pressephotos
schossen.
Anschließend ging es in die litauische Hauptstadt Vilnius. Nach ca.1,5h Fahrt vorbei an Wald,Wald, Totenpfählen (ich wußte nicht,
wieviele Indianer-Stämme in Litauen existieren!!!) und dem Bauhof von Command and Counqer Generals (Zitat F. Täger) hatten wir
einen tollen Tag in der wunderschönen Hauptstadt. Morgen feuere ich meine Kollegen an, welche mit links kämpfen.

Greez from the East!
The Hellboy

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Tag 1: Go East!

Matthias Schlitte |

Am Mittwoch um 5.15 uhr (geplant) bzw.5.45 uhr (wirklich) startete ich
dann mit meinen Teamkollegen ins Baltikum. Zunächst durchquerten wir Polen,
welches sich durch die vielen Bauprojekte positiv verändert hat.
Somit ging die Fahrt trotz einiger Irrungen und Wirrungen und noch mehr Wald
zügig über Warschau und Augustow ins Baltikum (zügig, heißt hier ca. 12 hs Fahrt).
In Litauen erwarteten uns dann fast autofreie Straßen und idyllische Landschaften,
die locker in jeder Astrid Lindgren-Verfilmung als Schweden dienen könnten.
Der Veranstaltungsort ist toll von Seen eingebettet und besitzt viele Restaurants,
welche ich morgen nachdem Wiegen (alle) testen werden. Heute bekamen wir außerdem
noch die Siegerehrung zur ersten Medaille des Deutschen Teams.
Gute Nacht und danke fürs Lesen.

Hellboy out!

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Tag 0: Prolog

Matthias Schlitte | 7. Mai 2013

Hallo liebe Leser,

nach der WM im September in Brasilien steht das nächste Großereignis auf dem Plan. Die Europameisterschaft findet von Montag bis Sonntag in der litauischen Stadt Druskininkai statt. Es ist bereits die 23. Auflage dieses Turniers! Für mich wird es die 5. Teilnahme werden und ich möchte am Samstag in der 70kg-Klasse für Deutschland alles geben. Vorher steht am Mittwoch noch das Wiegen auf dem Programm, doch bevor ich endlich auf die Waage steigen kann, steht noch eine weite Reise an. Am Mittwoch führt uns die Autobahn über Warschau bis nach Litauen, das bedeutet 1100km und 12 Stunden auf der Straße. Hier möchte ich wieder meine Eindrücke und Erlebnisse aus dem Baltikum schildern. Es wird mein erster Trip in dieses Land. Land Nummer 25

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3. bis letzter Tag: 7. Platz und Copacabana

Matthias Schlitte | 24. September 2012

Hey Kinder,

sorry für die lahmen Updates an dieser Stelle. Leider wurde die Zeit in Sao Paulo und Rio sehr knapp und ich konnte nur spärlich bei Facebook etwas posten. Das möchte ich hier nun aber nachholen. Am Sonntag ging es dann endlich an die Rechts-Klassen und auch ich durfte endlich an den Wettkampftisch gehen. Ein Blick auf die Auslosung zeigte mir allerdings wieder wie extrem das Niveau im Armwrestling weiter steigt. Alle Spitzenarmwrestler hatten den Weg nach Brasilien gefunden. Zunächst war ich erleichtert, dass ich auf keinen meiner osteuropäischen Hauptkonkurrenten traf. Dann folgte jedoch schnell die Ernüchterung, auf dem Bildschirm flackerte meine Begegnung auf: Matthias Schlitte (GER) VS. Marlon Hicks (CAN)! Hicks ist 10facher kanadischer Meister und holte bei seiner letzten WM 2010 Bronze. Allerdings konnte ich den Spitzenarmwrestler blitzschnell besiegen und stand in Runde 2. Abdulkerim Gunduz aus der Türkei hieß mein Gegner in Runde 2. Nach Referee´s Grip und zähem Ringen entschied ich auch diesen Kampf für mich. In Runde 3. wartete dann ein echter Brocken auf mich. Der mehrmalige Medaillen-Gewinner Hristo Delidzhakov aus Bulgarien. Im Kampf selbst erwischte der Bulgare einen schnellen Start und ich fand mich bereits nach einer Sekunde in schlechter Positon. Beim Versuch das Match doch noch zu drehen, rutschte ich mit dem Ellenbogen vom Polster und kassierte ein Foul. Beim Restart passierte dies nochmal und ich verlor unglücklich. Über die Verliererrunde kämpfte ich mich zurück und kämpfte gegen den Kasachen Sergey Yemolchik um den Einzug ins Viertelfinale. Der Kampf verlief ähnlich wie der mit Hristo Delidzhakov und ich verlor wieder durch Fouls. Somit landete ich am Ende auf Platz 7 von 24. Hristo Delidzhakov holte Gold und Sergey Yemolchik wurde 4. Mein Gegner aus Runde 1 Marlon Hicks konnte sich wieder nach oben kämpfen und wurde 5.
Nach dem Turnier ging es zur offiziellen Aftershow Party bei der das Deutsche Team nochmal die Platzierungen mit den Armwrestlern aus aller Welt begoß. Am Montag, dem offiziellen Anreisetag, ging es für uns noch für 3 Tage weiter nach Rio.
Hier bezogen wir unser Hotel an der Copacabana und besuchten den Zuckerhut, die Christus-Statue und die weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadt. Natürlich waren die Caipirinhas und das Bad im Atlantik obligatorisch.

Am Donnerstag folgte dann die Abreise und nach über 30h in der Luft und auf der Straße landete ich am Freitagabend kaputt, aber froh wieder in der Heimat.

Grüße
der Hellboy



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Tag 2: Deutsches Gold mit 5h Verspätung

Matthias Schlitte | 14. September 2012

Hallo Freunde,

am Donnerstag sollte dann um 9 Uhr die Eröffnungsfeier beginnen und danach sollte es an den Wettkampftisch gehen. Mit leichter Verspätung marschierten dann alle 42 Nationen ein und repräsentierten über 900 Sportler, die an dieser WM teilnehmen. Allerdings mussten dann aufgrund von Computerproblemen und nicht regelkonformen Wettkampftischen die Master und Junioren noch endlose 4h warten, eher es mit dem linken Arm losging. Doch das Warten hatte sich gelohnt mein Freund und Zimmergenosse dieser WM holte ungeschlagen in der Jugend -60kg Gold. Heute zählt er auch wieder mit dem rechten Arm zu den Favoriten. Edelmetall holten auch die Hanauer Ladys in den Mastersklassen. Camilla Kättström holte Gold (-80kg) und für Petra Spatz reichte es für Bronze (-70kg).

Heute werde ich meine Kollegen wieder in der Halle unterstützen.

Ahoi

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Tag 1: 68.5kg – Zeit für ein Steak

Matthias Schlitte | 13. September 2012

Hallo Armwrestling-Freunde,

nach insgesamt 14h in der Luft bin ich gestern gegen 17 Uhr Ortszeit in der Megametropole Sao Paulo angekommen. Der Flug mit KLM über Amsterdam war sehr angenehm, obwohl ich die Gerichte an Bord nicht genießen konnte. Schließlich ging es heute um 11 Uhr schon auf die Waage. Deshalb stand gestern nach dem Check-in kein Brasilianisches Rind und ein kühles Willkommens-Bier auf dem Speiseplan, sondern nur ein Stück Knäckebrot. Schließlich mussten die letzten 500g noch abgekocht werden. Dies gelang und ich unterschritt das 70kg-Limit sogar noch um 1.5kg. Zur Belohnung gab es anschließend Pasta und ein kühles Bier am Strand, wo wir den Tag ausklingen ließen.

Morgen gehen die Mastersund Junioren an den Start und ich werde die Deutschen Teilnehmer in der Halle anfeuern.

Obregado por leer!
Matthi

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Going to Brazil

Matthias Schlitte | 10. September 2012

Hallo liebe Leser,

es ist wieder September und wieder einmal steht die Armwrestling-WM vor der Tür. Es ist bereits die 34. Auflage dieses Weltchampionats! Für mich wird es die 5. Teilnahme werden und ich möchte am Sonntag in der 70kg-Klasse für Deutschland alles geben. Vorher steht am Mittwoch noch das Wiegen auf dem Programm, doch bevor ich endlich auf die Waage steigen kann, steht noch eine weite Reise an. Diesmal führt uns der Weg schließlich über Amsterdam in die brasilianische Metropole Sao Paulo.
Dann mal los.

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Schlitte kämpft sich in die Top10 Europas

Matthias Schlitte | 24. Mai 2012

Die Armwrestling-EM 2012 brach alle Rekorde. Der Veranstalter Polen hatte zwar schon im Vorfeld mit einer Rekordbeteiligung gerechnet, doch das über 400 Sportler aus 24 Nationen den Weg in die Hafenstadt Danzig fanden, war selbst für Chefpromoter Igor Mazurenko eine Überraschung. Durch die zentrale Lage innerhalb Europas fanden besonders viele Armwrestler aus Osteuropa den Weg an die Ostseeküste.
Das Deutsche Nationalteam reiste mit 24 Sportlern bereits am Montag an. Der Bebertaler Matthias Schlitte stand ebenfalls wieder im Deutschen Kader. Am Donnerstag stand zunächst das Wiegen für die Herrenklassen auf dem Programm. Schlitte erreichte das angestrebte Limit von 70kg mit einem Kampfgewicht von 68.9kg. Anschließend wurden die Kohlenhydrat-Speicher wieder aufgefüllt, schließlich ging es bereits am Samstag an den Wettkampftisch.
Mit 24 Wettkämpfern gehörte die 70kg-Kategorie zu den quantitativ und qualitativ am stärksten besetzten Klassen dieses Turniers.
Bereits in der ersten Runde wartete ein echten Kracher auf den Deutschen: der weißrussischen Champion Dimitry Mikhei. Schlitte besiegte den osteuropäischen Spitzenarmwrestler überraschend deutlich. Nach weiteren Siegen (u.a. Pavol Gettler aus der Slowakai) verlor Schlitte gegen den späteren Finalisten Hristo Delidzhakov (Bulgarien) in einem spannenden Match und wurde als bester Westeuropäer „nur“ 9 von 24 Startern. „Ich wollte in die Top10 und das Ziel habe ich auch erreicht. In diesem harten Feld hätte das Turnier auch anders ausgehen können. Jetzt werde ich eine größere Pause einlegen und danach weiter an meinen Schwächen arbeiten.“, so Schlitte zu seiner vierten Europameisterschaftsteilnahme. Das nächste Großereignis findet im September statt. Dann wird der Bebertaler bei der Weltmeisterschaft in Sao Paulo/ Brasilien wieder für Deutschland an den Start gehen.

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4./5. Tag- Das große Fressen

Matthias Schlitte | 18. Mai 2012

Hallo Kinder,

gestern ging es zur Ablenkung vor dem Wiegen noch an die wunderschöne Ostsee und zur Fußball-Arena von Danzig, die allerdings eher an ein frisch gelandetes Ufo erinnert. Danach ging es dann wieder in die Halle und nach vielen organisatorischen Irrungen und Wirrungen ging es endlich auf die Waage. 68.8kg!!!!!!!!
Anschließend wurde das Vakuum in meinem Magen mit Passta und Cola storniert. Dieses Prozedere wurde heute noch mehrfach wiederholt. Die Links-Kämpfe wurden heute ebenfalls ausgetragen, dabei schafften es viele Kollegen in die Top10. Morgen ist es dann endlich soweit. Die Rechts-Kämpfe finden statt! Um ca. 8.30 Uhr werden wir das Hotel verlassen und es wird ernst. ALSO DRÜCKT MIR DIE DAUMEN !!!
Über 20 Spitzenarmwrestler warten in meiner Klasse!

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