
Armwrestling-Weltmeisterschaft Matthias Schlitte kämpft sich auf den zwölften Platz
Bebertaler ist bei Auslosung etwas im Pech
ebertal (dei/sch) l Die Weltmeisterschaft der Armwrestler im kasachischen Almaty 2011 ist beendet. Das Weltchampionat im Osten Asiens knackte zwar nicht den Teilnehmerrekord, hob das Niveau dieses Sports allerdings auf ein völlig neues Level.
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Von den 400 Teilnehmern des Turniers kamen jeweils 100 Teilnehmer aus dem Gastgeberland Kasachstan und aus dem Land des Armwrestling-Primus Russland. Nur wenige Armwrestler aus Westeuropa und Nordamerika hatten sich nach Asien gewagt, um sich gegen die Osteuropäer zu behaupten.
Der Bebertaler Matthias Schlitte gehörte zu den wenigen deutschen Teilnehmern. Schlitte startete bei seiner vierten WM-Teilnahme in der gewohnten Klasse bis 70kg und hatte mit einem Körpergewicht von 67,4kg diesmal sogar noch etwas Luft nach oben. “Das Abnehmen war sehr kräftezehrend! Ich war sehr froh, dass ich das Gewicht ohne Probleme erreicht habe, obwohl es am Ende echt an die Substanz ging”, so Schlitte. Danach füllte Matthias mit der guten kasachischen Küche erst einmal die Energiespeicher auf.
Am Sonnabend ging es dann endlich an den Armwrestling-Tisch. Die 70kg-Klasse war eine der ersten Kategorien, die um 9 Uhr in der riesigen Weltmeisterschaftsarena aufgerufen wurden. Gleich in der ersten Runde war Schlitte das Losglück nicht hold: Sein erster Gegner war der russische Meister Khetag Dzitiev. Der 24-Jährige Deutsche hielt überraschend gut gegen den haushohen Favoriten mit und war schon auf der Gewinnerstraße. Dann ließ der Russe seine Hand absichtlich abrutschen und provozierte ein Strap-Match. Im Kampfriemen zeigte Dzitiev sein ganzes Können und gewann, der Russe holte später den Weltmeistertitel ohne Niederlage.
Schlitte musste nun gewinnen, um sein Ausscheiden zu verhindern. Im folgenden Duell wartete Jasur Manazarov (Republik Tadschikistan). Der Bebertaler zeigte trotz der großen Anspannung keine Nerven und besiegte den asiatischen Champion souverän.
Danach dominierte Schlitte den Israeli Yigal Gorelashvili und kämpfte sich so in die vierte Runde. Hier wartete der Vizeweltmeister Jan Vojencak. Schlitte gab alles gegen den Slowaken und hielt auch sehr gut mit, jedoch unterliefen dem Sachsen-Anhaltiner zwei Ellenbogenfouls, was zur Disqualifikation führte. Schlitte belegte unter knapp 30 Teilnehmern den zwölften Platz.
“Obwohl mein Ziel ein Platz unter den ersten Sechs, bin ich trotzdem mit dem Ergebnis nicht unzufrieden, da meine Niederlagen sehr knapp gegen absolute Top-Armwrestler ausfielen. Das war die beste Weltmeisterschaft der Armwrestling-Historie. Das spüre ich jetzt auch und werde eine längere Pause benötigen”, so Matthias Schlitte zu seinem ersten Abschneiden.
Die Deutsche Meisterschaft findet bereits am 25. Februar 2011 in Frankfurt am Main statt. Ob Matthias Schlitte bei diesem Turnier antritt, wird er in den nächsten Wochen entscheiden. Schließlich ist die Zeit für Erholung und Vorbereitung fast ein wenig zu kurz. Die Weltmeisterschaft 2012 steigt im September in Sao Paulo (Brasilien.)
Volksstimme vom 19.12.2011
]]>Der Bericht über Astana folgt.
]]>On Saturday I was on fire cause the 70kg were one of the first classes who hat to compete. In the first round I had a very close fight with KHETAG DZITIEV from Russia. I lost very close in the strap and Dzitiev got later worldchampion. In the second and the third round I won comfortable against JASUR MANAZAROV from tajikistan and YIGAL GORELASHVILI from Israel. In the 4th round I faced the superstrong slovakian JAN VOJENCAK. We were in the referee’s grip and after the ready…go Jan good fast in the positive hook. I got a elbow-foul…RESTART! He came again in the positive hook, but this time could stop him and I turned in the positive hook. I think I was on the right track but slipped with my elbow off the pad and got my second foul :-/ . I became 12th and anyhow I were pleased because the fights I lost I lost close and after the huge problems with my right hand in 2010 and at the beginning of this year everything is okay again. I also met some very nice guys in my class like Josh Handeland from the US, Mariusz Podgorski from Poland, Jan Vojencak from Slovakia and my buddies Hristo from Bulgaria and Lorenzo+ some very nice guys from India, Kasachstan and other countries. Sorry I can´t mention everyone.
About Almaty:
It is a very nice city and if the weather is clear it is very beautiful as well cause you can see the snowy mountain-tops of the Tian-Schan mountain rage! I don´t know many about the public transportation- just 3 facts:
About buses? The bus is cheap and full as hell!!!
About taxi? Nearly every car is a taxi. You just have to raise your hand at the street and a car will stop. You have to tell the place where you want to go and bargain a little about the price. I never drove in so many different cars in one week… I love it!!
About subway? There is a subway!
In Almaty I saw many very nteresting sights like kok tebö a really beautiful place! It is a huge hill next to the center where you can see the lights of the city from the top. Really lovely <3. The Bacholka Bazar a really unique market where you can buy everything if you are brave enough and don´t get lost.
Medeo Ice Stadium a 1 hour drive from our hotel and we were in heaven. The stadium is at the edge of the Tian-Schan in the middle of a winterwonderland.
The people I met in this city are very friendly and I met some lovely people like Ahmed, Gina, Merei and of cause Nursi.
On Sunday we left the city and traveled to Astana the new capital of Kasachstan.
But if there any international tournaments or trainingcamps in Almaty I would love to return to the old capital !!!
Article about Astana will follow soon!!
]]>hier mal ein kleines Update von den VfL-Armwrestlern aus Kasachstan:
Von Berlin über den ultramodernen Airport von Kiew/Ukraine ging es durchgeschüttelt von den kräftigen asiatischen Winterstürmen nach Almaty/Kasachstan. Hungrig und ohne Schlaf erreichten die VfL-Armwrestler Marvin Frank, Fabian Täger, Jan Täger und Matthias Schlitte um 5 Uhr am Morgen die winterliche Metropole südlich des Tian-Schan-Gebirges. Nach einer abenteuerlichen Taxi-Fahrt ging es über die vereisten Straßen ins offizielle WM-Hotel. Doch an Schlaf und Frühstück war für die Kraftsportler noch nicht zu denken, schließlich stand noch das Wiegen um 8.10 Uhr Ortszeit auf der Agenda. Letztendlich erreichten sowohl Jan und Fabian Täger (beide bis -60kg) als auch Matthias Schlitte (-70kg) und Marvin Frank (-100kg) ihr Wettkampfgewicht und hatten jeweils sogar noch zwei bis drei Kilogramm Luft. Anschließend ging es dann noch in ein traditionell-kasachisches Restaurant um die verlorenen Energie-Reserven aufzufüllen.
Schließlich gehen die VfLer in den nächsten Tagen an den Armwrestlingtisch und stehen vor schwierigen Kämpfen.
Mehr folgt später!!
]]>I will try to update as much as possible, but the internet is a bitch here :-).
Greez from snowy Kazakstan… my weight is okay and I am in the 70kg-class :-) (with 67.7kg it was a little to low- but better to low than too high ?!)
My competition will be on saturday, so some days left to gain some weight :-)
]]>Gestern war es soweit: Matthias Schlitte ist im deutschen Fernsehen angekommen! Und die Reaktion war überwältigend! Mehrere tausend Besucher auf der Webseite, viele neue Facebook-Fans und grandiose Einschaltquoten! Danke an euch alle!
Für alle, die gestern nicht die Möglichkeit hatten, gibt es jetzt den kompletten Beitrag online auf der ProSieben-Webseite (Ich schätze allerdings nur für ca. eine Woche!):
Real Life Hellboy – Matthias Schlitte bei Galileo – 15.11.2011
Danke für eure Unterstützung! Wenn ihr möchtet, könnt ihr im Gästebuch auch gern einen Kommentar hinterlassen!
]]>Es ist ein unglaubliches Foto – es zeigt einen Mann mit einem riesigen rechten Arm, während der linke ganz normal aussieht. Kann es solch einen Mann wirklich geben? Galileo findet die spektakuläre Geschichte hinter dem Bild heraus.
Interview mit dem Redakteur:
Wieso dieses Thema?
Es gibt Fotos, die lassen einen nicht mehr los. Und das Bild von Matthias Schlitte ist so eines. Da setzt das berühmte Kopfkino ein. Wie kommt ein Mann zu solch einen Arm? Was ist da passiert? Ist das antrainiert? Wurde gedopt? Wenn einem sofort so viele Fragen in den Sinn kommen, dann ist klar, dass darüber ein Beitrag gemacht werden muss! Einen Menschen wie Matthias Schlitte gibt es eben kein zweites Mal auf der Welt.
Wie war´s beim Dreh?
Beim „Over the Top“-Turnier in Wolfsburg hatten wir zwar fünf Kameras im Einsatz. Trotzdem war es nicht einfach, immer alles im Bild zu haben. Mit den beiden Armwrestlern und den Referees stehen während eines Kampfes vier Leute um einen kleinen Tisch. Da muss man sich schon etwas einfallen lassen, um vernünftige Aufnahmen zu bekommen. Teilweise haben wir eine Kamera an das lange Richtmikrofon des Kamera-Assistenten befestigt, um von oben auf die Athleten herunterzufilmen.
Was weiß ich jetzt besser?
Armwrestling ist ein extrem schneller Sport. Innerhalb einer Sekunde ist ein Kampf meisten schon vorbei. Einmal nicht hingeschaut, ist das Ganze entschieden. Außerdem spielt die Technik beim Drücken eine ganz wichtige Rolle. Und natürlich die Kraft. Alleine, wenn man den Kämpfern die Hand gibt, kann man die Stärke der Jungs spüren.
Und zum Schluss:
Mein Fazit: Ich werde auf keinen Fall gegen Matthias Schlitte in einem Armwrestling-Match antreten. Ich würde mir dabei wahrscheinlich den Arm brechen. Und den brauche ich noch…
Hier geht es zu den Bonus-Videos:
http://www.prosieben.de/tv/galileo/zusatzinfos/zusatzinfos-15-november-2011-1.2961898/tab-real-life-hell-boy/
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Drei Tage lang hat das TV-Team den Sportler begleitet – vom Training bis zum „Over The Top“-Wettkampf in Wolfsburg. „Die Anspannung und der Druck waren mit einem TV-Team im Nacken schon größer“, sagt Schlitte, der schon mehrfach von Fernsehteams begleitet wurde und die Situation gut kennt.
Vor allem im asiatischen Raum sei er öfter gefilmt worden. „Umso mehr freue ich mich, jetzt auch endlich im deutschen Fernsehen Werbung für den Sport zu machen und neue Fans zu begeistern“, sagt der Profi.
Trotz des Drucks durch das begleitende Kamerateam hat der 24-Jährige den „Over The Top“-Wettkampf gewonnen. „Das war natürlich perfekt. Da hat alles gepasst!“
Die „Galileo“-Sendung wird am Dienstag ab 19.05 Uhr auf dem Sender Pro7 ausgestrahlt.
Klick aufs Bild für eine vollständige Darstellung
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