Matthias Schlitte

Armwrestling in Mitteldeutschland

      Schlitte verblüfft die Konkurrenz

      Matthias Schlitte | 25. August 2011

      Artikel

      Von Detlef Eicke

      Armwrestler Matthias Schlitte mit dem Siegerpokal des Großen Preises von Belgien. Er setzte sich in einem packenden Finale gegen den Kasachen Bakdoulet Turmanov (links) durch.

      Armwrestler Matthias Schlitte mit dem Siegerpokal des Großen Preises von Belgien. Er setzte sich in einem packenden Finale gegen den Kasachen Bakdoulet Turmanov (links) durch. | Foto: privat

      212 Teilnehmer aus 20 Nationen (darunter auch England, Finnland, Mali, Brasilien und Kasachstan) haben den “Großen Preis von Belgien” zu einem Armwrestling-Turnier der Superlative gemacht.

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      Bebertal. Der Bebertaler Matthias Schlitte war bereits am Donnerstag nach Wallonien gereist, um wieder an den Armwrestling-Tisch zu gehen.

      Schlitte musste nach der anstrengenden Weltmeisterschaft im Dezember 2010 in Las Vegas verletzungsbedingt eine Wettkampfpause einlegen. Dabei verzichtete der 24-Jährige sogar auf die Deutsche Meisterschaft und die Europameisterschaft in der Türkei. In den vergangenen Wochen hatte sich Schlitte intensiv auf dieses prestigeträchtige Championat im belgischen Rochefort vorbereitet.

      Der Mann in Diensten des VfL Wolfsburgs startete in der Kategorie bis 70kg in einem absoluten Hammerfeld. In der ersten Runde traf Schlitte auf den Turnierfavoriten, den armenischen Champion Artsvik Gharagyozyan. Der sechsfache Deutsche Meister setzte sich überraschend deutlich gegen den Favoriten durch und kam eine Runde weiter. Danach besiegte Schlitte den Holländer Albert Kaptyn, den slowakischen Serienmeister Mario Georgievski und in einem Marathon-Match den Schweizer Martin Märki.

      Damit stand Schlitte ungeschlagen im Finale und traf auf den kasachischen Asienmeister Bakdoulet Turmanov. Das kasachische Team war mit der kompletten WM-Mannschaft angereist und nutzte dieses Turnier als ersten Härtetest vor der Heimweltmeisterschaft im Dezember in Almaty. Der Deutsche trotzte dem asiatischen Champion sein ganzes Können ab und siegte nach einer wahren Armwrestling-Schlacht. Damit sorgte Matthias Schlitte für den einzigen deutschen Sieg und meldete sich eindrucksvoll im Nationalteam zurück.

      “Matthias hat sich nach der langen Pause sensationell zurückgemeldet und für die Turnierüberraschung gesorgt. Generell war das Turnier noch nie so stark besetzt wie diesmal. Das kasachische WM-Team hat nahezu alle Klassen gewonnen”, bilanzierte Co-Trainer Dirk Schenker das Turnierniveau.

      Nach seinem insgesamt siebenten internationalen Turniererfolg geht Schlitte als Favorit in das Over the Top-Turnier am 17. September in Wolfsburg. Fernziel bleibt die Weltmeisterschaft im kasachischen Almaty, dafür sucht der sechsfache Deutsche Meister noch Förderer, um die kostenintensive Anreise zu finanzieren.

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      Matthias Schlitte wird auch in Nippon ein Fernsehstar

      Matthias Schlitte | 20. November 2009
      Landkreis Börde ( msc / dei ). Das Finale der Armwrestling-Bundesliga wurde zu einem wahren Nervenkrieg. Das Team Nord reiste als amtierender Deutscher Mannschaftsmeister nach Hanau zur gastgebenden Mannschaft des Südens.

      Der Bebertaler Matthias Schlitte startete in der Klasse bis 70 kg. Zunächst gingen aber je sieben Armwrestler pro Mannschaft mit dem linken Arm an den Start. Dabei kämpften jeweils die Sportler in drei Begegnungen gegeneinander die Punkte aus. Und es ging äußerst knapp zu, nach den Duellen mit dem linken Arm führte das Team Süd bereits mit 11 : 10 Punkten. Dann griff Matthias Schlitte in das Geschehen ein. Sein Gegner war der WM-Fünfte Kevin Berberich vom Club Over the Top Hanau. Und der Mann aus dem Süden zeigte mit eigenem Publikum im Rücken gleich sein ganzes Können auf. Nach einem Blitzstart brachte er Matthias schnell in eine ungünstige Position, Schlitte musste sich zunächst nach einem langen Kampf geschlagen geben. In den folgenden beiden Begegnungen gegen Berberich fand der 22-jährige Bebertaler jedoch wieder zu alter Stärke zurück und besiegte den Hanauer überlegen. Am Ende setzte sich das Team Nord knapp mit 23 : 19 Punkten in der Höhle des Löwens durch und feierte den zweiten Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters in Folge.

      Der amerikanische TV-Sender Discovery Channel filmte zudem Schlitte bei seinen Vorbereitungen und Kämpfen für eine Dokumentation, die im Januar 2010 in den USA ausgestrahlt wird. ” Ich bin froh, zwei wichtige Punkte zum Sieg beigesteuert zu haben. Auswärtspartien sind nie einfach, dass habe ich im ersten Kampf mit Berberich bemerkt “, so Schlitte. Matthias Schlitte und Moderatorin Mao

      Durch den Erfolg baute der 22-Jährige seine positive Bilanz aus und holte seinen fünften Deutschen Meistertitel
      (dreimal im Einzel, zweimal in der Mannschaft ).
      Danach ging es für Matthias direkt weiter. Die japanische Fernsehsendung ” Unglaublich ” hatte eingeladen und Schlitte war der Einladung nach Tokio gefolgt. In der japanischen Hauptstadt drehte er vier Tage mit einem TVTeam und repräsentierte den deutschen Armwrestling-Sport. Die beliebte Sendung, in der auch viele japanische Prominente zu Gast waren, wird am zweiten Dezember im asiatischen Fuji-TV ausgestrahlt.
      Quelle: Volksstimme 19.11.2009
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      Mallorca Island of Law

      Matthias Schlitte | 23. August 2009

      27 Armwrestler aus 11 Nationen (darunter Schweden, Kanada, Tschechien und die USA) waren der Einladung von Neil Pickup für die International Armwrestling-Series „Armwars“ gefolgt. Diesmal war die Location jedoch nicht in einem Hotel oder einer alten Halle im verregneten England angesiedelt, gedrückt wurde in der mallorcinischen Stadt Can Picafort auf einer Bühne am Strand in mitten von hunderten schaulustigen Touristen. Bei diesem Event waren auch drei deutsche Armwrestler am Start: Katrin Mook und Kevin Berberich vom Club Over the Top Hanau sowie Matthias Schlitte vom VfL Wolfsburg. Die drei Sportler waren angereist, um ihr Land trotz beinharter Konkurrenz würdig zu vertreten und dies ist ihnen auch gelungen!
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      Katrin Mook musste sich am Samstag zunächst mit dem rechten Arm gegen die erfahrene US-Schwedin Emma Clark mit 4 zu 2 geschlagen geben. Im darauf folgenden Supermatch trotzte die deutsche Meisterin aber dann der deutlich schwereren Norwegerin Sandra Rödland ein grandioses 3 zu 3 Unentschieden ab. Am Sonntag setzte die 25-Jährige sogar noch eins drauf, mit dem linken Arm ließ sie der Norwegerin keine Chance und besiegte die mehrfache norwegische und skandinavische Meisterin mit 6 zu 0.Katrin schlug die schwedische Jugend-Weltmeisterin Carolina Petersson im Anschluss deutlich mit 4 zu 2 und konnte sich damit das nötige Selbstvertrauen für die WM in drei Wochen holen.
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      Kevin Berberich kämpfte zunächst mit dem rechten Arm gegen den englischen Altmeister Steve Rogers. Der Deutsche trotzte dem EX-Weltmeister in einem spektakulären Fight zunächst ein 3 zu 3 Unentschieden ab. Im Entscheidungskampf verlor der Hanauer dann allerdings trotz frenetischer Anfeuerungsrufe durch die deutschen Fans mit 4 zu 3. Diese knappe Niederlage zeigt jedoch wie toll sich Kevin Berberich in den vergangenen Jahren entwickelt hat und beweist, dass der Hanauer auch in Zukunft zu den Favoriten in seiner Klasse zählen wird. Im selben Duell mit dem linken Arm konnte Kevin am folgenden Tag zwar einige Glanzpunkte setzen, musste sich jedoch am Ende mit 6 zu 0 gegen den deutlich schweren Briten Rogers geschlagen geben.
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      Matthias Schlitte sollte zunächst gegen den bulgarischen Champion Kiril Bogdanski antreten, leider war dieser auf Grund von Verbandsquerelen nicht angereist. Da ein weiterer Kampf gegen den Europameisterschafts-Fünften Jose Aravelo keinen Sinn gemacht hätte (Schlitte besiegte den Spanier bereits beim letzten Arm Wars-Event mit 6 zu 0), galt es nun den Ex-Vizeweltmeister Andy Barker zu besiegen. In diesem 6-Runden-Match konnte der Wolfsburger zunächst gut mithalten, konnte den Briten jedoch nicht pinnen. In der dritten Runde geschah es dann, nach einem wahren Marathonmatch verletzte sich Schlitte leicht am Unterarm. Danach konnte der Deutsche Meister nicht mehr viel gegen die höhere Maximalkraft von Barker ausrichten- 6:0. Trotz des deutlichen Resultats zeigte sich Matthias nicht enttäuscht, schließlich hatte er mit seinen 71kg dem Mann aus Nordengland mit 87kg sein ganzes Können abverlangt.
      Der Wettbewerb wurde von einer perfekten Organisation und super Stimmung begleitet. Alle drei deutschen Athleten werden auch bei der Weltmeisterschaft im September in Italien an den Start gehen. Die Resultate zeigen, dass sie auch hier für einige Überraschungen gut sein werden.

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