Matthias Schlitte

Armwrestling in Mitteldeutschland

EAF EURO 2012 in Danzig/Polen

Matthias Schlitte | 13. Mai 2012

Einen Monat vor der Fußball-Europameisterschaft geht es bereits in dieser Woche in Polen um Titel. In Danzig beginnen am Dienstag die 22. Europameisterschaften im Armwrestling. Bei den Titelkämpfen in der Stadt an der Ostsee rechnet der Veranstalter mit einer absoluten Rekordkulisse. Über 400 Sportler aus 23 Nationen kämpfen um EM-Medaillen in ihren Gewichts- und Altersklassen. Matthias Schlitte konnte sich durch seinen Titel in der Klasse bis 75kg bei den Deutschen Meisterschaften im Februar wieder für das Deutsche Nationalteam und gleichzeitig für die EM qualifizieren. Bereits am Montag reiste der Bebertaler gemeinsam mit dem 30-köpfigen Team an die Ostsee. Schlitte geht bei seiner vierten EM-Teilnahme wieder bis 70kg an den Start. Vorm offiziellen Wiegen am Donnerstag muss der 25-Jährige noch die letzten 2kg abspecken. Am Samstag geht es dann an den Wettkampftisch. Schlitte konnte seine Generalprobe auf der FIBO Power in Essen gegen den Schweden Freddy Gunnarsen jedoch nicht für sich entscheiden (Foto). Trotz der Niederlage geht der Deutsche optimistisch in die Titelkämpfe: „Obwohl ich den letzten Kampf nicht gewinnen konnte, fühle ich mich fit. Die Vorbereitung lief gut und ich bin schmerzfrei. Vielleicht ist es ja ein gutes Zeichen, dass ich die Generalprobe versemmelt habe!“, so Schlitte mit einem Augenzwinkern. Matthias Schlitte peilt im knapp 30 Mann starken Teilnehmerfeld einen Platz in den Top10 an. Der Bebertaler will ab Montag täglich auf seiner Homepage www.matthias-schlitte.de und auf Facebook unter Matthias „Hellboy“ Schlitte per Reisetagebuch von der EM berichten.

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Interview zum Galileo-Beitrag+ Bonus-Videos

Matthias Schlitte | 16. November 2011

Real Life Hell Boy

Es ist ein unglaubliches Foto – es zeigt einen Mann mit einem riesigen rechten Arm, während der linke ganz normal aussieht. Kann es solch einen Mann wirklich geben? Galileo findet die spektakuläre Geschichte hinter dem Bild heraus.

Interview mit dem Redakteur:

Wieso dieses Thema?

Es gibt Fotos, die lassen einen nicht mehr los. Und das Bild von Matthias Schlitte ist so eines. Da setzt das berühmte Kopfkino ein. Wie kommt ein Mann zu solch einen Arm? Was ist da passiert? Ist das antrainiert? Wurde gedopt? Wenn einem sofort so viele Fragen in den Sinn kommen, dann ist klar, dass darüber ein Beitrag gemacht werden muss! Einen Menschen wie Matthias Schlitte gibt es eben kein zweites Mal auf der Welt.

Wie war´s beim Dreh?

Beim „Over the Top“-Turnier in Wolfsburg hatten wir zwar fünf Kameras im Einsatz. Trotzdem war es nicht einfach, immer alles im Bild zu haben. Mit den beiden Armwrestlern und den Referees stehen während eines Kampfes vier Leute um einen kleinen Tisch. Da muss man sich schon etwas einfallen lassen, um vernünftige Aufnahmen zu bekommen. Teilweise haben wir eine Kamera an das lange Richtmikrofon des Kamera-Assistenten befestigt, um von oben auf die Athleten herunterzufilmen.

Was weiß ich jetzt besser?

Armwrestling ist ein extrem schneller Sport. Innerhalb einer Sekunde ist ein Kampf meisten schon vorbei. Einmal nicht hingeschaut, ist das Ganze entschieden. Außerdem spielt die Technik beim Drücken eine ganz wichtige Rolle. Und natürlich die Kraft. Alleine, wenn man den Kämpfern die Hand gibt, kann man die Stärke der Jungs spüren.

Und zum Schluss:

Mein Fazit: Ich werde auf keinen Fall gegen Matthias Schlitte in einem Armwrestling-Match antreten. Ich würde mir dabei wahrscheinlich den Arm brechen. Und den brauche ich noch…

Hier geht es zu den Bonus-Videos:
http://www.prosieben.de/tv/galileo/zusatzinfos/zusatzinfos-15-november-2011-1.2961898/tab-real-life-hell-boy/

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Fünfter internationaler Titel für Matthias Schlitte

Matthias Schlitte | 15. Oktober 2009

” Das größte Turnier, das wir je hatten !”, freute sich Organisator Olaf Köppen vom VfL Wolfsburg über die zehnte Auflage des internationalen Armwrestling-Turniers ” Over the Top in Wolfsburg. 149 Armwrestler aus 14 Nationen ( Russland, Georgien, Weißrussland, Ukraine, Ungarn, Polen, Italien, Frankreich, Belgien, Niederlande, Schweiz, Österreich, Türkei und Deutschland ) waren in die Volkswagenstadt gereist, um in der Champions League des Armringens für Furore zu sorgen.

schlitte weiß 2
Der Bebertaler Matthias Schlitte hatte nach der Weltmeisterschaft Anfang September in Italien extra keine Trainingspause eingelegt, um optimal vorbereitet in dieses hochkarätige Turnier zu gehen. Er startete in der mit 17 Teilnehmern stark besetzten Gewichtsklasse bis 70 kg. In der Vorrunde setzte sich Schlitte zunächst gegen die beinharte Konkurrenz aus den Niederlanden, Polen, der Schweiz und aus dem eigenen Land durch. Am Abend starteten dann die Finalkämpfe der besten Vier in jeder Kategorie, begleitet von 600 begeisterten Fans, den Cheerleadern des VfL Wolfsburg und einem attraktiven Rahmenprogramm. Im Halbfinale setzte sich Matthias Schlitte, der beim VfL Wolfsburg trainiert, gegen den ebenfalls ungeschlagenen 15-fachen Deutschen Meister Peter Zeiger mit einem Blitzstart durch und stand im Finale.

Hier kam es zur Wiederauflage des letzten ” Over-the-Top ” -Finals 2007 : Matthias Schlitte gegen Udo Weiß. Im letzten Endkampf vor zwei Jahren hatte sich der Frankfurter Weiß noch durchgesetzt. Diesmal wollte Schlitte jedoch sein Heimpublikum nicht noch einmal enttäuschen. Angespannt gingen beide Finalisten in den vom schottischen Schiedsrichter Jock McKay geleiteten Endkampf. Nach dem Startsignal riss Weiß den Arm seines Gegners schnell auf seine Tischseite, doch der Bebertaler blockte den Angriff seines Kontrahenten und konterte. Mit dem anfeuernden Heimpublikum im Rücken gelang es Schlitte, die Partie noch zu drehen und den Kampf zu gewinnen. Damit feierte der 22-Jährige seinen fünften internationalen Titel.

In der anschließenden Champ-of-the-Champ-Klasse traten dann die Gewinner aller Gewichtsklassen nochmals gegeneinander an. Hier setzte sich Matthias als leichtester Kämpfer sogar noch gegen den Sieger der 80 kg-Klasse, Martin Zangger aus der Schweiz, durch und wurde zum Schluss Dritter.

” Ich bin überglücklich ! Der Sieg in der 70-er Klasse war verdammt hart erkämpft, endlich konnte ich vor heimischer Kulisse mein Können zeigen. Der dritte Platz in der offenen Kategorie war dann noch das Sahnehäubchen “, freute sich Matthias Schlitte zu Recht nach dem Turnier.

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VfLer Schlitte holt Pokal – mit rechts

Matthias Schlitte |

Riesenstimmung beim “Over the Top”-Turnier der Armwrestler – 550 Zuschauer sehen Silber für Täger
Sieger matthias schlitte

WOLFSBURG. Der Jubel ist groß im Spiegelsaal des Congress Parks. Jan Täger hat’s mit links gemacht! Keine leichte Sache, wie man nun denken könnte. Vielmehr ein harter Brocken.

Der VfL-Athlet hat seinem Kontrahenten in der Disziplin “links” den Arm auf die Tischplatte gedrückt und steht damit im Finale der Klasse bis 70 Kilo Körpergewicht.

149 Starter gingen am Sonnabend bei “Over the Top”, Europas größtem Armwrestling-Turnier, an den Tisch. 14 Nationen – Russland, Georgien, Weißrussland, Ukraine, Ungarn, Polen, Italien, Frankreich, Belgien, die Niederlande, die Schweiz, Österreich, die Türkei und Deutschland – waren mit ihren besten Armwrestlern angetreten.

Abends wurde es ernst

“Das größte Turnier, das wir je hatten”, freute sich Organisator Olaf Köppen vom veranstaltenden VfL Wolfsburg. Aus den Vorrunden am Samstagvormittag hatten sich 44 Armwrestler – je vier aus elf Kategorien – für die abendliche Finalrunde qualifiziert. Darunter mit Jan Täger, Matthias Schlitte (rechter Arm/bis 70 Kilo) und Tobias Lenk (rechter Arm/über 100 Kilo) auch drei Sportler des Gastgebers. Die große Abendshow im Spiegelsaal begann mit Donnerhall vom Mischpult und den Cheerleadern des VfL Wolfsburg. Die trugen ebenso zum bunten Rahmenprogramm bei wie die Capoeira-Gruppe, die mit choreographierter Kampfkunst beeindruckte.

Ganz schnell ging’s am Tisch, was den ersten Kampf der Finalrunde angeht – Frauen links/bis 70 Kilo. Nach zwei Sekunden war das Arm-Duell beendet – da hatte das Ausrichten der Kontrahentinnen durch Hauptkampfrichter Jock Mc Kay (“Take your grip”) wesentlich länger gedauert. Der Schotte, Stammgast bei Over the Top, erwies sich nicht nur als aufmerksamer Kampfbeobachter, sondern auch als Entertainer. Immer wieder animierte er die Zuschauer zur Anfeuerung der Athleten.

Rückenwind für VfLer

Rund 550 Besucher fieberten im Spiegelsaal mit, vor allem mit den drei Lokalmatadoren. Am meisten half das beim Wolfsburger Matthias Schlitte. Der VfL-Armwrestler dominierte die Klasse bis 70 Kilo (rechts) und trug unbesiegt den Gewinnerpokal von dannen.

Jan Täger landete auf Rang 2 seiner Gewichtsklasse. Tobias Lenk, im Vorfeld als einer der Favoriten gehandelt, kam auf Platz 4. Ein Gesamtergebnis der Gastgeber, das Turnier-Organisator Olaf Köppen unter dem Fazit “gut” verbuchte.

Quelle: Wolfsburger Nachrichten

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