Matthias Schlitte

Armwrestling in Mitteldeutschland

Going to Brazil

Matthias Schlitte | 10. September 2012

Hey guys,

welcome back to my travel-blog. The September began, so the worldchampionships are on the shedule. It will be the 34th Worldchampionship ever and my 5th mundial. This time I will not go to Kasakstan or another cold country in the east (I like the east, but in December it is not the nicest place for a beach party ;-) )! In some hours I will fly via Amsterdam to Sao Paulo/Brazil :-). Before I will fight on Sunday in the 70kg-division first I have to make my weight. So I guess the last kg will be a little hard. I will try my best to keep you all updated about the tournament, the people and the great country of Brazil!

Cross fingers for me!!

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German Championships 2012

Matthias Schlitte | 3. März 2012

Hey guys,

after a bigger break caused of some serious injuries I am back on the top of German armwrestling!
I won my class -75kg against Janus Smolarczyk from Hanau.

Men’s Seniors Right Hand 75 Kg

1.Schlitte, Matthias (VFL Wolfsburg)
2.Smolarczyk, Janus (OVT Hanau)
3.Weiß, Udo (SV Armwrestling Frankfurt (Oder))
4.Groth, Oliver (SV Armwrestling Frankfurt (Oder))
5.Weingart, Albert (Bavarian Grizzlys)
6.Block, Simon (Top Grip)
7.Buerger, Felix (KSV Ispringen)
8.Senftleben, Chris (Berlin Bulls)

My final fight is in a clip about the championships (from 2.30 minute). Enjoy watching!

Click for the Video incl. Finalkampf

Thanks for your support!
Matthias

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Matthias Schlitte holt sich die Goldmedaille

Matthias Schlitte |

Armwrestling Deutsche Meisterschaften in Hanau / Bebertaler ist jetzt auch Vizepräsident

Fast 3 Jahre musste Matthias Schlitte auf diesen Moment, bis er „seinen“ Titel wieder in die starken Hände nehmen konnte. Am Samstag holte der Bebertaler den Deutschen Meistertitel im Armwrestling. Am 2. Mai 2009 hatte Schlitte seinen letzten Einzeltitel geholt, danach verletzte sich der 24-Jährige schwer an der rechten Handwurzel und kam nicht mehr in Form. Im hessischen Hanau erfolgte am Samstag dann die Rückkehr auf die nationale Wettkampfbühne.

Schlitte startete mit einem Körpergewicht von 71kg in der Kategorie-75kg. Das harte Training hatte sich bezahlt gemacht, denn Matthias fegte durchs Teilnehmerfeld und zog ins Finale ein. Hier wartete der bärenstarke Lokalmatador Janus Smolarczyk. Angefeuert vom Heimpublikum setzte Smolarzyk das erste Ausrufezeichen und schlug Schlitte im Haken. So kam es zum Rematch. Nachdem sich beide Wettkämpfer nicht auf eine Startposition einigen konnten, entschieden die Schiedsrichter auf Referee´s Grip. Hier müssen die Armwrestler bewegungslos verharren, während die Unparteiischen die Hände ausrichten, jede Bewegung führt zu einem Foul. Das Match startete und der Hanauer erwischte einen Blitzstart. Schlitte blockte den Angriff und ging in die Offensive. Die Referees entschieden auf Ellenbogen-Foul (Anheben des Ellenbogens vom Wettkampf-Pad) und der Kampf musste neu gestartet werden. Jedes weitere Foul hätte zur Disqualifikation für den Bebertaler geführt. Schlitte behielt, trotz eines Blitzstarts seines Kontrahenten, die Nerven und fing ihn kurz vorm Polster auf. In einem wahren Kraftakt gelang es Matthias Schlitte den letzten Pin zu setzen. So konnte sich der 24-Jährige über seinen 7. Titel freuen. „Die Foul-Entscheidung der Schiedsrichter im Finale konnte ich absolut nicht nachvollziehen. Am Ende zählt allerdings nur eins: Gold!“, so Schlitte.
Mit dem linken Arm reichte es für den Bebertaler zu Platz 6. Erfreulich ist außerdem zu erwähnen, dass nun auch ein Mann aus Sachsen-Anhalt in der Spitze des Deutschen Armwrestling Verbands vertreten ist. Schlitte wurde hier für die nächsten zwei Jahre zum Vizepräsident gewählt.

Ein Bericht von der DM 2012 incl. Schlittes Finalkampf gab es in der Hessenschau (ab 2.30 Minuten):

Hier gehts zum Video incl. Finalkampf

Volksstimme 3.3.2012

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Almaty rocks

Matthias Schlitte | 12. Dezember 2011

Hallo liebe Unterstützer,
es tut mir sehr leid, dass meine regelmäßigen Updates nun mit leichter Verspätung erscheinen, aber das versprochene high-speed wifi in allen Zimmern in Almaty entpuppte sich als low-speed wifi in der Lobby unseres Hotels und die Meldung „Verbindung fehlgeschlagen“ brannte sich minütlich in meinen Netbook-Bildschirm. Trotzdem war der Trip nach Almaty ein großartiges Erlebnis! Zunächst würde ich gern etwas über die Wettkämpfe bzw. die WM selbst erzählen.
Die Kämpfe fanden in einer riesigen Eishockey-Arena im Herzen Almatys statt. Nach einer langen Reise von Berlin über Kiew nach Almaty erreichten wir um 5 Uhr morgens die verschneite ehemalige Hauptstadt Kasachstans. Doch zum Relaxen war keine Zeit! Nach einem kurzen Abstecher in unser nettes Hotel fuhren wir direkt zum Abwiegen in die Halle. Dort traf sich das gesamte deutsche Team zur Registrierung und nach 2stündiger Verspätung (wie üblich) konnten wir endlich auf die Waage steigen. Ich rutschte leicht in die Klasse bis 70kg und hatte mit 67.4kg sogar noch etwas Luft nach oben. Danach wurden bei KFC die Fast Food-Speicher wieder aufgeladen .
Am Samstag ging ich dann endlich an den Armwrestling-Tisch. Die 70kg-Klasse war eine der ersten Kategorien, die um 9 Uhr aufgerufen wurden. Gleich in der ersten Runde war mir das Losglück nicht hold: Mein erster Gegner war der russische Meister KHETAG DZITIEV. Doch ich konnte mithalten und kam in eine gute Top Roll-Position! Leider rutschten dann unsere Hände auseinander und es gab Strap-Match. In dieser Position war Dzitiev unschlagbar und holte sich den Sieg. Ich stand somit in der Verlierer-Runde. Nach souveränen Siegen gegen JASUR MANAZAROV aus Tajikistan und YIGAL GORELASHVILI aus Israel wartete ein weiterer Spitzenarmwrestler: der Slowake JAN VOJENCAK. Wir hatten ein wirkliches Hammermatch im Referee´s Grip. Am Ende kassierte ich leider zwei Fouls, da ich mit meinem Ellenbogen vom Polster rutschte. Am Ende landete ich auf dem 12. Platz und war, obwohl ich die Top6 verpasst habe, trotzdem zufrieden. Schließlich habe ich nach meinen massiven Handproblemen im letzten Jahr die WM ohne Probleme überstanden. Außerdem waren meine Niederlagen im Gegensatz zur WM 2010 wirklich äußerst knapp. Die absolute Spitze ist nicht weit weg. In Kasachstan habe ich außerdem viele großartige Menschen wie Josh Handeland aus den US, Mariusz Podgorski aus Polen, Jan Vojencak aus der Slowakei und meine Freunde Hristo und Lorenzo+ sehr nette Kollegen aus Indien, Kasachstan und anderen Nationen getroffen. Sorry, aber ich kann hier nicht alle erwähnen…
Zu Almaty:
Almaty ist eine wirklich sehr interessante Stadt und wenn das Wetter klar und sonnig ist, kommt ihre Schönheit auch zur Geltung. Dann kann man sogar die schneebedeckten Gipfel des Tian-Schan Gebirges aus der Stadt erkennen.
Ich weiß zwar nicht viel über die öffentlichen Verkehrsmittel, hier sind aber 3 Fakten:
1. Busse: sehr günstig (25ct) und voll wie eine Parfümerie am letzten Tag vor Weihnachten.
2. U-Bahn: Es gibt eine U-Bahn.
3. Taxi: In dieser Stadt ist eigentlich fast jedes Auto ein Taxi. Man muss einfach nur am Straßenrand die Hand raushalten und schon stoppt ein Auto. Danach muss nur noch das Ziel angegeben werden und der Preis verhandelt werden und schon kann es losgehen. Und wenn das erste „Taxi“ nicht passt, kann man sicher sein, dass bereits ein weiteres „Taxi“ dahinter steht und wartet.
Außerdem gibt es sowohl in Almaty als auch außerhalb grandiose Sehenswürdigkeiten und wunderschöne Plätze. Zum Beispiel: Kak Tebö. Es ist ein Hügel in mitten der Stadt, dessen Gipfel über eine Seilbahn zu erreichen ist. Von oben kann man die Lichter der Stadt überblicken <3 !!
Der Bacholka Bazar war ebenfalls ein Highlight meines Trips. Auf diesem riesigen Markt kann man von Wollmützen über Fisch bis hin zu Autoreifen wirklich alles kaufen und sich leicht verirren.
Das Medeo Ice Stadium: Eine Stunde Fahrt und man betritt das Winterwunderland im Tian-Schan Gebirge. Ein Traum wie im Himmel.
Die Leute in der Stadt waren sehr freundlich und ich habe wirklich großartige Menschen getroffen, wie Ahmed, Gina, Merei und natürlich Nursi.
Ich würde sehr gern nochmal für ein internationales Turnier oder ein Trainingslager in die alte Hauptstadt zurückkehren.

Der Bericht über Astana folgt.

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Schlitte verblüfft die Konkurrenz

Matthias Schlitte | 25. August 2011

Artikel

Von Detlef Eicke

Armwrestler Matthias Schlitte mit dem Siegerpokal des Großen Preises von Belgien. Er setzte sich in einem packenden Finale gegen den Kasachen Bakdoulet Turmanov (links) durch.

Armwrestler Matthias Schlitte mit dem Siegerpokal des Großen Preises von Belgien. Er setzte sich in einem packenden Finale gegen den Kasachen Bakdoulet Turmanov (links) durch. | Foto: privat

212 Teilnehmer aus 20 Nationen (darunter auch England, Finnland, Mali, Brasilien und Kasachstan) haben den “Großen Preis von Belgien” zu einem Armwrestling-Turnier der Superlative gemacht.

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Bebertal. Der Bebertaler Matthias Schlitte war bereits am Donnerstag nach Wallonien gereist, um wieder an den Armwrestling-Tisch zu gehen.

Schlitte musste nach der anstrengenden Weltmeisterschaft im Dezember 2010 in Las Vegas verletzungsbedingt eine Wettkampfpause einlegen. Dabei verzichtete der 24-Jährige sogar auf die Deutsche Meisterschaft und die Europameisterschaft in der Türkei. In den vergangenen Wochen hatte sich Schlitte intensiv auf dieses prestigeträchtige Championat im belgischen Rochefort vorbereitet.

Der Mann in Diensten des VfL Wolfsburgs startete in der Kategorie bis 70kg in einem absoluten Hammerfeld. In der ersten Runde traf Schlitte auf den Turnierfavoriten, den armenischen Champion Artsvik Gharagyozyan. Der sechsfache Deutsche Meister setzte sich überraschend deutlich gegen den Favoriten durch und kam eine Runde weiter. Danach besiegte Schlitte den Holländer Albert Kaptyn, den slowakischen Serienmeister Mario Georgievski und in einem Marathon-Match den Schweizer Martin Märki.

Damit stand Schlitte ungeschlagen im Finale und traf auf den kasachischen Asienmeister Bakdoulet Turmanov. Das kasachische Team war mit der kompletten WM-Mannschaft angereist und nutzte dieses Turnier als ersten Härtetest vor der Heimweltmeisterschaft im Dezember in Almaty. Der Deutsche trotzte dem asiatischen Champion sein ganzes Können ab und siegte nach einer wahren Armwrestling-Schlacht. Damit sorgte Matthias Schlitte für den einzigen deutschen Sieg und meldete sich eindrucksvoll im Nationalteam zurück.

“Matthias hat sich nach der langen Pause sensationell zurückgemeldet und für die Turnierüberraschung gesorgt. Generell war das Turnier noch nie so stark besetzt wie diesmal. Das kasachische WM-Team hat nahezu alle Klassen gewonnen”, bilanzierte Co-Trainer Dirk Schenker das Turnierniveau.

Nach seinem insgesamt siebenten internationalen Turniererfolg geht Schlitte als Favorit in das Over the Top-Turnier am 17. September in Wolfsburg. Fernziel bleibt die Weltmeisterschaft im kasachischen Almaty, dafür sucht der sechsfache Deutsche Meister noch Förderer, um die kostenintensive Anreise zu finanzieren.

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Schlitte siegt in Belgien

Matthias Schlitte | 3. August 2011

v. li.: Matthias Schlitte, Fabian Täger, Co-Trainer Dirk Schenker, Marvin Frank, Jan Täger und Coach Olaf Köppen

v. li.: Matthias Schlitte, Fabian Täger, Co-Trainer Dirk Schenker, Marvin Frank, Jan Täger und Coach Olaf Köppen


Exakt 212 Teilnehmer aus 20 Nationen (darunter auch England, Finnland, Mali, Brasilien und Kasachstan) machten den „Großen Preis von Belgien“ zu einem Armwrestling-Turnier der Superlative. Der VfL Wolfsburg reiste bereits am Donnerstag in das belgische Rochefort.

Am Freitag wurde es dann auch schon ernst für den 17-jährigen Marvin Frank vom VfL Wolfsburg. Er holte in der offenen Jugendklasse bei seinem ersten internationalen Turnier sowohl mit dem linken als auch mit dem rechten Arm Bronze.
Noch besser lief es für Jan Täger (-65kg) am Freitag. Der 25-Jährige kämpfte sich mit dem linken Arm ungeschlagen ins Finale. Hier traf er auf den kasachischen Meister Vali Farajov. Täger zeigte keine Nerven und krönte seine Spitzenleistung mit Gold. „Jan hat alles richtig gemacht und trotz der starken Konkurrenz gewonnen. Damit zählt er auch für das Over the Top-Turnier in Wolfsburg vor heimischer Kulisse zu den Favoriten“, so Coach Olaf Köppen.

Am Samstag ging es dann mit dem rechten Arm in den Wettkampf. Nun griffen auch Fabian Täger und Matthias Schlitte ins Geschehen ein. Fabian Täger (-65kg) lieferte großartige Kämpfe ab und stand völlig verdient im Halbfinale. Hier traf der Wolfsburger auf seinen Nationalmannschafts-Kollegen Kevin Berberich. Nach dem Startkommando erwischte Berberich einen wahren Blitzstart und besiegte Täger verdient. Fabian konnte sich allerdings am Ende über die Bronze-Medaille freuen.

Jan Täger wurde mit dem „schwächeren“ rechten Arm Fünfter. „Sowohl Fabian als auch Jan haben sich in die Top5 gekämpft. Das ist eine tolle Leistung, wenn man bedenkt, dass das Niveau mit dem rechten Arm noch höher ist.“, so Köppen.

In der Kategorie bis 70kg kam es dann zu einem wahren Paukenschlag aus VfL Sicht. Matthias Schlitte besiegte unter anderem den slowakischen Champion Mario Georgievski, als auch den armenischen Meister Artsvik Gharakovski und zog ungeschlagen ins Finale ein. Im Endkampf wartete schon der kasachische Turnierfavorit Bakdoulet Turmanov. In einer wahren Armwrestling-Schlacht zwang Schlitte den Arm des asiatischen Meisters ins Polster und sorgte so für den einzigen deutschen Sieg am Samstag. „Matthi hat sich nach der langen Pause sensationell zurückgemeldet und für die absolute Turnierüberraschung gesorgt. Generell war das Turnier noch nie so stark besetzt wie diesmal. Das kasachische WM-Team hat nahezu alle Klassen gewonnen. Allerdings konnten die Wolfsburger Armwrestler einige vermeintliche Favoriten besiegen.“, bilanzierte Co-Trainer Dirk Schenker das Abschneiden der VfLer.

Schlitte und die Täger-Brüder bewiesen durch ihre Platzierungen beeindruckende Frühform und werden nun nach einer kurzen Erholungspause wieder ins Training einsteigen. Schließlich heißt für alle drei Sportler das Ziel für das Over the Top am 17. September im Wolfsburger Congresspark Gold.

Die Ergebnisse der Kategorien mit Wolfsburger Beteiligung:

Left Youngster + 70 1 KAZ10 ONGARBAYEV KYPYRGALI
Left Youngster + 70 2 KAZ9 MATCHENKO VLADIMIR
Left Youngster + 70 3 GER12 FRANK MARVIN
Left Youngster + 70 4 CZE14 LISKA JAN
Left Youngster + 70 5 CZE19 BRUTENIC MICHAL
Left Youngster + 70 6 CZE22 TOMANEC VIKTOR
Left Youngster + 70 7 NED33 HAKVOORT LEENDERT
Left Youngster + 70 8 NED41 KLAAS HENK HOGENHOUT
Left Youngster + 70 9 BEL36 RONDIAT JEROME
Left Youngster + 70 10 CZE23 PANACEK IVO

Right Younster70+ 1 KAZ10 ONGARBAYEV KYPYRGALI
Right Younster70+ 2 KAZ9 MATCHENKO VLADIMIR
Right Younster70+ 3 GER12 FRANK MARVIN
Right Younster70+ 4 NED41 KLAAS HENK HOGENHOUT
Right Younster70+ 5 CZE19 BRUTENIC MICHAL
Right Younster70+ 6 CZE14 LISKA JAN
Right Younster70+ 7 BEL36 RONDIAT JEROME
Right Younster70+ 8 CZE22 TOMANEC VIKTOR
Right Younster70+ 9 NED33 HAKVOORT LEENDERT
Right Younster70+ 10 CZE23 PANACEK IVO
Right Younster70+ 11 NED14 STOUTJESDIJK ANDRE

Left Men’s 65 1 GER18 TAGER JAN
Left Men’s 65 2 KAZ4 VALI FARAJOV
Left Men’s 65 3 GER1 BERBERICH KEVIN
Left Men’s 65 4 HUN5 KAISER KRISZTIAN
Left Men’s 65 5 CZE15 SVOBODA MICHAEL
Left Men’s 65 6 GER39 MICHALOW ALEXANDER
Left Men’s 65 7 SWI 20 YANICK MESSERLI
Left Men’s 65 8 NED31 BRANDS JANNES

Right Men’s -65 1 KAZ4 VALI FARAJOV
Right Men’s -65 2 GER1 BERBERICH KEVIN
Right Men’s -65 3 GER15 TAGER FABIAN
Right Men’s -65 4 HUN5 KAISER KRISZTIAN
Right Men’s -65 5 GER18 TAGER JAN
Right Men’s -65 6 GER39 MICHALOW ALEXANDER
Right Men’s -65 7 CZE15 SVOBODA MICHAEL
Right Men’s -65 8 SWI 20 YANICK MESSERLI
Right Men’s -65 9 BEL10 MAXIME DENORME
Right Men’s -65 10 NED31 BRANDS JANNES
Right Men’s -65 11 NED45 BLANK ADAM

Right Men’s -70 1 GER16 MATTHIAS SCHLITTE
Right Men’s -70 2 KAZ2 TURMANOV BAKDOULET
Right Men’s -70 3 SWI21 MARTIN MARKI
Right Men’s -70 4 SLO2 GEORGIEVSKI MARIO
Right Men’s -70 5 GER1 BERBERICH KEVIN
Right Men’s -70 6 FRA24 REY CHRISTOPHE
Right Men’s -70 7 BEL11 PIERRE BRANDERS
Right Men’s -70 8 FRA5 DAVID VITRY
Right Men’s -70 9 ARM1 GHARAGYOZYAN ARTSVIK
Right Men’s -70 10 NED40 KAPTYN ALBERT
Right Men’s -70 11 BEL9 JULIEN SEYS
Right Men’s -70 12 NED39 KRAMER WILLIAM
Right Men’s -70 13 BEL12 SAMUEL LESAGE
Right Men’s -70 14 FRA30 JACKY CICHEKI
Right Men’s -70 15 CZE4 FARKAS MARTIN
Right Men’s -70 16 GER40 STAHLHOFEN PHILIPP
Right Men’s -70 17 NED35 LUCAS WAKKER

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Popeye ist ein Deutscher

Matthias Schlitte | 26. Januar 2010

von Patrick Toggweiler

Diesem Mann sieht man an, welchen Sport er ausübt. Matthias Schlitte ist Armdrücker, fünfacher deutscher Meister und Sieger internationaler Turniere. Doch er selber sagt: «Um ein guter Armringer zu sein, braucht es mehr als einen kräftigen Arm.»

Matthias Schlitte: Sogar in Japan interessiert man sich für den «Hellboy».

Matthias Schlitte: Sogar in Japan interessiert man sich für den «Hellboy».

42 Zentimeter – so viel wie der Hals eines kräftigen Mannes – misst der Umfang des rechten Unterarms von Matthias Schlitte. Sein linker Arm wirkt daneben mit 28 Zentimetern reichlich dünn. Zwischen 68 und 72 Kilogramm bringt der Deutsche auf die Waage. Ein Vergleich sei erlaubt: Der hier schreibende Journalist wiegt 20 Kilogramm mehr – bringt es aber nur auf einen Unterarmumfang von 33 Zentimetern. «Mein rechter Unterarmknochen ist seit meiner Geburt ein Drittel dicker als der linke. Daher kommt der Unterschied, das ist aber nicht mehr als eine gute Basis. Denn um ein guter Armringer zu sein, braucht es mehr als einen kräftigen Arm. Viel wichtiger sind hartes Training, Technik und Erfahrung», so der «Hellboy», wie Schlittes offizieller Kampfname lautet, gegenüber 20 Minuten Online.

Viel Training, wenig Gage

Vier- bis fünfmal in der Woche trainiert Schlitte mit Gewichten vor allem die Ober- und Unterarme. Neben den konventionellen Hanteln besitzt er eigens eine Vorrichtung an einem Armwrestlingtisch, mit der er Kämpfe simulieren kann. Zwei Mal die Woche bestreitet Schlitte Sparringskämpfe in seinem Klub VfL Wolfsburg. Da in der eigenen Gewichtsklasse Trainingsgegner rar sind, tritt er gegen schwerere Gegner an. Viel Aufwand für wenig Ertrag. An den Turnieren muss Schlitte trotz seiner Reputation Reisekosten, Hotel und Startgebühren selber berappen. «Generell ist es nicht so, dass im Armwrestling Gagen wie in anderen Sportarten bezahlt werden. Das ist als Student ohne Einkommen wirklich sehr schwierig, deshalb suche ich auch Sponsoren.» Wer den Deutschen unterstützen will, kann das über seine Homepage tun.

Nicht einfach nur ein Unterarm

Apropos Student. Schlitte hat es nicht nur im Unterarm, sondern auch im Kopf: Im letzten Jahr hat er sein Bachelor-Studium abgeschlossen, spricht neben Deutsch auch Englisch, Russisch und Spanisch. Schwedisch soll als nächstes dazukommen. Die vielen Sprachen kommen dem Armdrücker bei seinen internationalen Auftritten – auch in den Medien – zugute: Discovery Channel drehte bereits eine Reportage über ihn. Bei einem Auftritt in Japan war dann allerdings auch das Sprachtalent am Ende mit seinem Latein: «Das war wie in ´Lost in Translation´.» Schlitte ist sich bewusst, dass er die internationale Medienpräsenz vor allem seinem gewaltigen Unterarm zu verdanken hat, will sich aber nicht darauf reduzieren lassen: «Wenn das im Rahmen bleibt und nicht zu sehr auf Fleischbeschau abzieht, ist das völlig okay.»

Mit 16 Jahren 90-Kilo-Brocken abgefertigt

Alles begann in einer Bar in seinem Heimatort Haldensleben. Mit 16 Jahren, gerade mal 65 Kilo schwer, Schlitte hatte von Armdrücken damals nicht die geringsten Vorkenntnisse, gewann er gleich das Turnier in der Amateurklasse – und das erst noch in der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm. Seine Leistung blieb nicht unbemerkt. Ein Vize-Weltmeister und Co-Trainer des VfL Wolfsburg, Bill Frank, wurde auf den Jungen mit den Bärenkräften aufmerksam. Noch im selben Jahr gewann Schlitte die Deutsche Meisterschaft in der Jugendklasse bis 70 Kilogramm – unbesiegt. Vier Jahre später folgte am selben Ort der erste deutsche Meistertitel bei den Herren. Mittlerweile sind es deren fünf. Auch auf internationaler Ebene räumte Schlitte schon ab.

K.o. durch Armdrücken

Neben internationalen Auftritten und Medienpräsenz erlebte der junge Armringer aufgrund seines Sports schon so einige Abenteuer. An der WM 2009 in Italien musste er gegen den Vize-Europameister aus der Türkei in die Hosen. Nach dem Startsignal rutschten die Hände der beiden Kontrahenten auseinander und Schlitte knallte sich selbst die Faust ins Gesicht: «Als ich die Augen wieder öffnete, waren 4 Schiedsrichter, 2 Sanitäter und mein Trainer um mich versammelt. Ich war sehr erschrocken, als ich sah, wie innerhalb von wenigen Sekunden so viele Helfer auf die Bühne gekommen waren.» Später erfuhr Schlitte, dass er sich für ganze 20 Sekunden bewusstlos geschlagen hatte. Den Kampf hat er danach übrigens gewonnen.

Quelle: 20minonline.ch

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