Matthias Schlitte

Armwrestling in Mitteldeutschland

Kantersieg für Team Nord!

Matthias Schlitte | 25. März 2010

„Unglaublich- so ein Ergebnis hätte hätte ich niemals erträumt!“, so kommentierte ein sichtlich erleichterter Trainer Olaf Köppen das Ergebnis der ersten Begegnung der Armwrestling-Bundesliga 2010. Soeben hatte sein Team Nord einen 37:5-Kantersieg gegen die Mannschaft aus Frankfurt (Oder) erkämpft. Außerdem blieben sogar alles 3 Wolfsburger Armwrestler ungeschlagen.

Youngstar Jan Täger konnte zunächst den international erfahrenen Daniel Balzer in der Klasse bis 70kg mit dem linken Arm  in einem spannenden Gefecht mit 3 zu 0 besiegen. Der Wolfsburger legte somit eine gute Basis für den Mannschaftserfolg und konnte nebenbei die langersehnten ersten Punkte in der Liga für sich verbuchen.
Nach der Halbzeit gingen dann die Armringer mit dem rechten Arm an den Start. Der Wolfsburger Matthias Schlitte hatte es wieder mit Daniel Balzer zu tun. Der Deutsche Meister konnte den Frankfurter niederringen und konnte wieder 3 Punkte für die Mannschaftswertung beisteuern.
Das Wolfsburger Urgestein Dirk Schenker (-110kg) rundete das grandiose Ergebnis mit einem ungefährdeten Sieg gegen den Deutschen Meister Dirk Hammerschmidt ab. Schenker wurde während des ganzen Wettkampfes von einem TV-Team des NDR-Fernsehens begleitet.
Verfolgt wurde die Veranstaltung von über 300 Zuschauern und nach der Siegerehrung wurde mit allen Fans, Helfern und Kämpfern  bis in die Morgenstunden gefeiert. Auswahl-Coach Olaf Köppen, der durch den Abend führte, zeigte sich hochzufrieden und rechnet auch für die Deutsche Meisterschaft im April mit guten Ergebnissen.

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Armwrestling Bundesliga 2010

Matthias Schlitte | 19. März 2010

Bundesliga: Nord vs. Ost

Wolfsburg

Datum:

Samstag den 20. März 2010

Ort: - Sporthalle -  VfL Stadion am Elsterweg 5
Abwiegen: Samstag, 20. März    16.00 – 18.00 Uhr
Finalkämpfe: 19  Uhr
Gewichtskassen: Männer rechts/links:

-70 Kg, -80 Kg, -90 Kg, -100 Kg,-110 Kg,+110 Kg

Frauen rechts/links:  offene Klasse

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Auf nach Korea…

Matthias Schlitte | 3. März 2010

Hallo liebe Armwrestling-Freunde!

Ich habe aktuelle News für euch:

Am Freitag werde ich nach Seoul reisen, um gemeinsam mit asiatischen Prominenten in der koreanischen TV-Show “Star King” zu Gast zu sein. Die Sendung läuft jeden Samstag auf dem Privatsender SBS und wird von Kang Ho Dong, einem der populärsten TV-Moderatoren des Landes, moderiert. Im November 2009 habe ich bei meinem Auftritt in Tokio bemerkt wie aufregend, interessant und verschieden Asien sein kann.

An diesen Eindrücken möchte ich euch in den nächsten Tagen teilhaben lassen und werde an dieser Stelle  versuchen, jeden Tag meine Erlebnisse zu dokumentieren.

Am Freitag geht es los, also schaut mal rein.

Matthias

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Popeye ist ein Deutscher

Matthias Schlitte | 26. Januar 2010

von Patrick Toggweiler

Diesem Mann sieht man an, welchen Sport er ausübt. Matthias Schlitte ist Armdrücker, fünfacher deutscher Meister und Sieger internationaler Turniere. Doch er selber sagt: «Um ein guter Armringer zu sein, braucht es mehr als einen kräftigen Arm.»

Matthias Schlitte: Sogar in Japan interessiert man sich für den «Hellboy».

Matthias Schlitte: Sogar in Japan interessiert man sich für den «Hellboy».

42 Zentimeter – so viel wie der Hals eines kräftigen Mannes – misst der Umfang des rechten Unterarms von Matthias Schlitte. Sein linker Arm wirkt daneben mit 28 Zentimetern reichlich dünn. Zwischen 68 und 72 Kilogramm bringt der Deutsche auf die Waage. Ein Vergleich sei erlaubt: Der hier schreibende Journalist wiegt 20 Kilogramm mehr – bringt es aber nur auf einen Unterarmumfang von 33 Zentimetern. «Mein rechter Unterarmknochen ist seit meiner Geburt ein Drittel dicker als der linke. Daher kommt der Unterschied, das ist aber nicht mehr als eine gute Basis. Denn um ein guter Armringer zu sein, braucht es mehr als einen kräftigen Arm. Viel wichtiger sind hartes Training, Technik und Erfahrung», so der «Hellboy», wie Schlittes offizieller Kampfname lautet, gegenüber 20 Minuten Online.

Viel Training, wenig Gage

Vier- bis fünfmal in der Woche trainiert Schlitte mit Gewichten vor allem die Ober- und Unterarme. Neben den konventionellen Hanteln besitzt er eigens eine Vorrichtung an einem Armwrestlingtisch, mit der er Kämpfe simulieren kann. Zwei Mal die Woche bestreitet Schlitte Sparringskämpfe in seinem Klub VfL Wolfsburg. Da in der eigenen Gewichtsklasse Trainingsgegner rar sind, tritt er gegen schwerere Gegner an. Viel Aufwand für wenig Ertrag. An den Turnieren muss Schlitte trotz seiner Reputation Reisekosten, Hotel und Startgebühren selber berappen. «Generell ist es nicht so, dass im Armwrestling Gagen wie in anderen Sportarten bezahlt werden. Das ist als Student ohne Einkommen wirklich sehr schwierig, deshalb suche ich auch Sponsoren.» Wer den Deutschen unterstützen will, kann das über seine Homepage tun.

Nicht einfach nur ein Unterarm

Apropos Student. Schlitte hat es nicht nur im Unterarm, sondern auch im Kopf: Im letzten Jahr hat er sein Bachelor-Studium abgeschlossen, spricht neben Deutsch auch Englisch, Russisch und Spanisch. Schwedisch soll als nächstes dazukommen. Die vielen Sprachen kommen dem Armdrücker bei seinen internationalen Auftritten – auch in den Medien – zugute: Discovery Channel drehte bereits eine Reportage über ihn. Bei einem Auftritt in Japan war dann allerdings auch das Sprachtalent am Ende mit seinem Latein: «Das war wie in ´Lost in Translation´.» Schlitte ist sich bewusst, dass er die internationale Medienpräsenz vor allem seinem gewaltigen Unterarm zu verdanken hat, will sich aber nicht darauf reduzieren lassen: «Wenn das im Rahmen bleibt und nicht zu sehr auf Fleischbeschau abzieht, ist das völlig okay.»

Mit 16 Jahren 90-Kilo-Brocken abgefertigt

Alles begann in einer Bar in seinem Heimatort Haldensleben. Mit 16 Jahren, gerade mal 65 Kilo schwer, Schlitte hatte von Armdrücken damals nicht die geringsten Vorkenntnisse, gewann er gleich das Turnier in der Amateurklasse – und das erst noch in der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm. Seine Leistung blieb nicht unbemerkt. Ein Vize-Weltmeister und Co-Trainer des VfL Wolfsburg, Bill Frank, wurde auf den Jungen mit den Bärenkräften aufmerksam. Noch im selben Jahr gewann Schlitte die Deutsche Meisterschaft in der Jugendklasse bis 70 Kilogramm – unbesiegt. Vier Jahre später folgte am selben Ort der erste deutsche Meistertitel bei den Herren. Mittlerweile sind es deren fünf. Auch auf internationaler Ebene räumte Schlitte schon ab.

K.o. durch Armdrücken

Neben internationalen Auftritten und Medienpräsenz erlebte der junge Armringer aufgrund seines Sports schon so einige Abenteuer. An der WM 2009 in Italien musste er gegen den Vize-Europameister aus der Türkei in die Hosen. Nach dem Startsignal rutschten die Hände der beiden Kontrahenten auseinander und Schlitte knallte sich selbst die Faust ins Gesicht: «Als ich die Augen wieder öffnete, waren 4 Schiedsrichter, 2 Sanitäter und mein Trainer um mich versammelt. Ich war sehr erschrocken, als ich sah, wie innerhalb von wenigen Sekunden so viele Helfer auf die Bühne gekommen waren.» Später erfuhr Schlitte, dass er sich für ganze 20 Sekunden bewusstlos geschlagen hatte. Den Kampf hat er danach übrigens gewonnen.

Quelle: 20minonline.ch

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Matthias Schlitte wird auch in Nippon ein Fernsehstar

Matthias Schlitte | 20. November 2009
Landkreis Börde ( msc / dei ). Das Finale der Armwrestling-Bundesliga wurde zu einem wahren Nervenkrieg. Das Team Nord reiste als amtierender Deutscher Mannschaftsmeister nach Hanau zur gastgebenden Mannschaft des Südens.

Der Bebertaler Matthias Schlitte startete in der Klasse bis 70 kg. Zunächst gingen aber je sieben Armwrestler pro Mannschaft mit dem linken Arm an den Start. Dabei kämpften jeweils die Sportler in drei Begegnungen gegeneinander die Punkte aus. Und es ging äußerst knapp zu, nach den Duellen mit dem linken Arm führte das Team Süd bereits mit 11 : 10 Punkten. Dann griff Matthias Schlitte in das Geschehen ein. Sein Gegner war der WM-Fünfte Kevin Berberich vom Club Over the Top Hanau. Und der Mann aus dem Süden zeigte mit eigenem Publikum im Rücken gleich sein ganzes Können auf. Nach einem Blitzstart brachte er Matthias schnell in eine ungünstige Position, Schlitte musste sich zunächst nach einem langen Kampf geschlagen geben. In den folgenden beiden Begegnungen gegen Berberich fand der 22-jährige Bebertaler jedoch wieder zu alter Stärke zurück und besiegte den Hanauer überlegen. Am Ende setzte sich das Team Nord knapp mit 23 : 19 Punkten in der Höhle des Löwens durch und feierte den zweiten Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters in Folge.

Der amerikanische TV-Sender Discovery Channel filmte zudem Schlitte bei seinen Vorbereitungen und Kämpfen für eine Dokumentation, die im Januar 2010 in den USA ausgestrahlt wird. ” Ich bin froh, zwei wichtige Punkte zum Sieg beigesteuert zu haben. Auswärtspartien sind nie einfach, dass habe ich im ersten Kampf mit Berberich bemerkt “, so Schlitte. Matthias Schlitte und Moderatorin Mao

Durch den Erfolg baute der 22-Jährige seine positive Bilanz aus und holte seinen fünften Deutschen Meistertitel
(dreimal im Einzel, zweimal in der Mannschaft ).
Danach ging es für Matthias direkt weiter. Die japanische Fernsehsendung ” Unglaublich ” hatte eingeladen und Schlitte war der Einladung nach Tokio gefolgt. In der japanischen Hauptstadt drehte er vier Tage mit einem TVTeam und repräsentierte den deutschen Armwrestling-Sport. Die beliebte Sendung, in der auch viele japanische Prominente zu Gast waren, wird am zweiten Dezember im asiatischen Fuji-TV ausgestrahlt.
Quelle: Volksstimme 19.11.2009
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Matthias Schlitte | 16. Oktober 2009

Hallo liebe Armwrestling-Freunde,

kaum ist die Armringer-Saison 2009 zu Ende, steht schon die nächste vor der Tür.
2010 findet die 32. Armwrestling-Weltmeisterschaft in Las Vegas/ USA statt.
Da ich dort gern an meiner dritten Weltmeisterschaft teilnehmen möchte, hat
sich mein Partner die Colbitzer Heidebrauerei zur Finanzierung eine Aktion überlegt:

colbitzer_logo

Jede Flasche Colbitzer Bier hat auf der Hinterseite einen Sponsorenpunkt.
Diese Etiketten benötige ich, also trinkt fleißig Colbitzer und schickt mir
eure Sponsorenpunkte an:

Matthias Schlitte

Am Sandberg 3a
39343 Bebertal

oder direkt an die Colbitzer Heidebrauerei:

Colbitzer Heidebrauerei GmbH
Stichwort: Armwrestling
Brauereistrasse 1
39326 Colbitz

Damit mein WM-Traum wahr wird!

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Fünfter internationaler Titel für Matthias Schlitte

Matthias Schlitte | 15. Oktober 2009

” Das größte Turnier, das wir je hatten !”, freute sich Organisator Olaf Köppen vom VfL Wolfsburg über die zehnte Auflage des internationalen Armwrestling-Turniers ” Over the Top in Wolfsburg. 149 Armwrestler aus 14 Nationen ( Russland, Georgien, Weißrussland, Ukraine, Ungarn, Polen, Italien, Frankreich, Belgien, Niederlande, Schweiz, Österreich, Türkei und Deutschland ) waren in die Volkswagenstadt gereist, um in der Champions League des Armringens für Furore zu sorgen.

schlitte weiß 2
Der Bebertaler Matthias Schlitte hatte nach der Weltmeisterschaft Anfang September in Italien extra keine Trainingspause eingelegt, um optimal vorbereitet in dieses hochkarätige Turnier zu gehen. Er startete in der mit 17 Teilnehmern stark besetzten Gewichtsklasse bis 70 kg. In der Vorrunde setzte sich Schlitte zunächst gegen die beinharte Konkurrenz aus den Niederlanden, Polen, der Schweiz und aus dem eigenen Land durch. Am Abend starteten dann die Finalkämpfe der besten Vier in jeder Kategorie, begleitet von 600 begeisterten Fans, den Cheerleadern des VfL Wolfsburg und einem attraktiven Rahmenprogramm. Im Halbfinale setzte sich Matthias Schlitte, der beim VfL Wolfsburg trainiert, gegen den ebenfalls ungeschlagenen 15-fachen Deutschen Meister Peter Zeiger mit einem Blitzstart durch und stand im Finale.

Hier kam es zur Wiederauflage des letzten ” Over-the-Top ” -Finals 2007 : Matthias Schlitte gegen Udo Weiß. Im letzten Endkampf vor zwei Jahren hatte sich der Frankfurter Weiß noch durchgesetzt. Diesmal wollte Schlitte jedoch sein Heimpublikum nicht noch einmal enttäuschen. Angespannt gingen beide Finalisten in den vom schottischen Schiedsrichter Jock McKay geleiteten Endkampf. Nach dem Startsignal riss Weiß den Arm seines Gegners schnell auf seine Tischseite, doch der Bebertaler blockte den Angriff seines Kontrahenten und konterte. Mit dem anfeuernden Heimpublikum im Rücken gelang es Schlitte, die Partie noch zu drehen und den Kampf zu gewinnen. Damit feierte der 22-Jährige seinen fünften internationalen Titel.

In der anschließenden Champ-of-the-Champ-Klasse traten dann die Gewinner aller Gewichtsklassen nochmals gegeneinander an. Hier setzte sich Matthias als leichtester Kämpfer sogar noch gegen den Sieger der 80 kg-Klasse, Martin Zangger aus der Schweiz, durch und wurde zum Schluss Dritter.

” Ich bin überglücklich ! Der Sieg in der 70-er Klasse war verdammt hart erkämpft, endlich konnte ich vor heimischer Kulisse mein Können zeigen. Der dritte Platz in der offenen Kategorie war dann noch das Sahnehäubchen “, freute sich Matthias Schlitte zu Recht nach dem Turnier.

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VfLer Schlitte holt Pokal – mit rechts

Matthias Schlitte |

Riesenstimmung beim “Over the Top”-Turnier der Armwrestler – 550 Zuschauer sehen Silber für Täger
Sieger matthias schlitte

WOLFSBURG. Der Jubel ist groß im Spiegelsaal des Congress Parks. Jan Täger hat’s mit links gemacht! Keine leichte Sache, wie man nun denken könnte. Vielmehr ein harter Brocken.

Der VfL-Athlet hat seinem Kontrahenten in der Disziplin “links” den Arm auf die Tischplatte gedrückt und steht damit im Finale der Klasse bis 70 Kilo Körpergewicht.

149 Starter gingen am Sonnabend bei “Over the Top”, Europas größtem Armwrestling-Turnier, an den Tisch. 14 Nationen – Russland, Georgien, Weißrussland, Ukraine, Ungarn, Polen, Italien, Frankreich, Belgien, die Niederlande, die Schweiz, Österreich, die Türkei und Deutschland – waren mit ihren besten Armwrestlern angetreten.

Abends wurde es ernst

“Das größte Turnier, das wir je hatten”, freute sich Organisator Olaf Köppen vom veranstaltenden VfL Wolfsburg. Aus den Vorrunden am Samstagvormittag hatten sich 44 Armwrestler – je vier aus elf Kategorien – für die abendliche Finalrunde qualifiziert. Darunter mit Jan Täger, Matthias Schlitte (rechter Arm/bis 70 Kilo) und Tobias Lenk (rechter Arm/über 100 Kilo) auch drei Sportler des Gastgebers. Die große Abendshow im Spiegelsaal begann mit Donnerhall vom Mischpult und den Cheerleadern des VfL Wolfsburg. Die trugen ebenso zum bunten Rahmenprogramm bei wie die Capoeira-Gruppe, die mit choreographierter Kampfkunst beeindruckte.

Ganz schnell ging’s am Tisch, was den ersten Kampf der Finalrunde angeht – Frauen links/bis 70 Kilo. Nach zwei Sekunden war das Arm-Duell beendet – da hatte das Ausrichten der Kontrahentinnen durch Hauptkampfrichter Jock Mc Kay (“Take your grip”) wesentlich länger gedauert. Der Schotte, Stammgast bei Over the Top, erwies sich nicht nur als aufmerksamer Kampfbeobachter, sondern auch als Entertainer. Immer wieder animierte er die Zuschauer zur Anfeuerung der Athleten.

Rückenwind für VfLer

Rund 550 Besucher fieberten im Spiegelsaal mit, vor allem mit den drei Lokalmatadoren. Am meisten half das beim Wolfsburger Matthias Schlitte. Der VfL-Armwrestler dominierte die Klasse bis 70 Kilo (rechts) und trug unbesiegt den Gewinnerpokal von dannen.

Jan Täger landete auf Rang 2 seiner Gewichtsklasse. Tobias Lenk, im Vorfeld als einer der Favoriten gehandelt, kam auf Platz 4. Ein Gesamtergebnis der Gastgeber, das Turnier-Organisator Olaf Köppen unter dem Fazit “gut” verbuchte.

Quelle: Wolfsburger Nachrichten

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Over the Top 2009

Matthias Schlitte | 12. Oktober 2009

Over the Top 2009 in Wolfsburg/ Germany:

Frauen links offene Klasse: ( 4 Teiln. )

1. Perta Spatz ( D )
2. Laura Branding ( D )
3. Tanja Killmaier ( D )
4. Caroline Thommen ( Schweiz )

Männer links -70 Kilo: ( 15 Teiln. )

1. Rafat Fiotek ( Polen )
2. Jan Täger ( D )
3. Martin Märki ( Schweiz )
4. Sandro Welp ( D )

Männer links -90 Kilo: ( 24 Teiln. )

1. Simon Michael ( Weissrussland )
2. Dursun Önder ( Türkei )
3. Ivan Pilipenko ( D / Russland )
4. Zanny Wieslaw ( Polen )

Männer links +90 Kilo: ( 20 Teiln. )

1. Boris Evtoehovich ( Holland )
2. Andre Riske ( D )
3. Steve Bernardi ( Holland )
4. Slawomir Szakola ( Polen )

Frauen rechts -65 Kilo: ( 3 Teiln. )

1. Natalia Lokstein ( D )
2. Birgit Zeiger ( D )
3. Cardine Thommen ( Schweiz )

Männer rechts -70 Kilo: ( 17 Teiln. )

1. Matthias Schlitte ( D )
2. Udo Weiss ( D )
3. Peter Zeiger ( D )
4. Rafat Fiozek ( Polen )

Männer rechts -80 Kilo: ( 14 Teiln. )

1. Martin Zangger ( Schweiz )
2. Rafat Wozny ( Polen )
3. Ivan Pilipenko ( D )
4. Antoine Goedhart ( Holland )

Männer rechts -90 Kilo ( 20 Teiln. )

1. Stefan Lindner ( D )
2. Dursun Önder ( Türkei )
3. Michael Sioman ( Weissrussland )
4. Lukasz Obtuski ( Polen )

Frauen rechts +65 Kilo ( 4 Teiln. )

1. Camilla Kättström ( D )
2. Tanja Killmaier ( D )
3. Laura Branding ( D )
4. Natalia Lokstein ( D )

Männer rechts -100 Kilo: ( 13 Teiln. )

1. Cedrik La Cola ( Belgien )
2. Andre Riske ( D )
3. Raji Schreiner ( Georgien )
4. Steve Bernardi ( Holland )

Männer rechts +100 Kilo: ( 15 Teiln. )

1. Georgi Szasz ( Ungarn )
2. Boris Eutochovich ( Holland )
3. Slawimir Szakola ( Polen )
4. Tobias Lenk ( D )

Champ of the Champ (8 Teiln.)

1. Georgi Szasz ( Ungarn )
2. Cedrik La Cola ( Belgien )
3. Matthias Schlitte (Germany)/ Boris Eutochovich ( Holland )

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Mallorca Island of Law

Matthias Schlitte | 23. August 2009

27 Armwrestler aus 11 Nationen (darunter Schweden, Kanada, Tschechien und die USA) waren der Einladung von Neil Pickup für die International Armwrestling-Series „Armwars“ gefolgt. Diesmal war die Location jedoch nicht in einem Hotel oder einer alten Halle im verregneten England angesiedelt, gedrückt wurde in der mallorcinischen Stadt Can Picafort auf einer Bühne am Strand in mitten von hunderten schaulustigen Touristen. Bei diesem Event waren auch drei deutsche Armwrestler am Start: Katrin Mook und Kevin Berberich vom Club Over the Top Hanau sowie Matthias Schlitte vom VfL Wolfsburg. Die drei Sportler waren angereist, um ihr Land trotz beinharter Konkurrenz würdig zu vertreten und dies ist ihnen auch gelungen!
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Katrin Mook musste sich am Samstag zunächst mit dem rechten Arm gegen die erfahrene US-Schwedin Emma Clark mit 4 zu 2 geschlagen geben. Im darauf folgenden Supermatch trotzte die deutsche Meisterin aber dann der deutlich schwereren Norwegerin Sandra Rödland ein grandioses 3 zu 3 Unentschieden ab. Am Sonntag setzte die 25-Jährige sogar noch eins drauf, mit dem linken Arm ließ sie der Norwegerin keine Chance und besiegte die mehrfache norwegische und skandinavische Meisterin mit 6 zu 0.Katrin schlug die schwedische Jugend-Weltmeisterin Carolina Petersson im Anschluss deutlich mit 4 zu 2 und konnte sich damit das nötige Selbstvertrauen für die WM in drei Wochen holen.
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Kevin Berberich kämpfte zunächst mit dem rechten Arm gegen den englischen Altmeister Steve Rogers. Der Deutsche trotzte dem EX-Weltmeister in einem spektakulären Fight zunächst ein 3 zu 3 Unentschieden ab. Im Entscheidungskampf verlor der Hanauer dann allerdings trotz frenetischer Anfeuerungsrufe durch die deutschen Fans mit 4 zu 3. Diese knappe Niederlage zeigt jedoch wie toll sich Kevin Berberich in den vergangenen Jahren entwickelt hat und beweist, dass der Hanauer auch in Zukunft zu den Favoriten in seiner Klasse zählen wird. Im selben Duell mit dem linken Arm konnte Kevin am folgenden Tag zwar einige Glanzpunkte setzen, musste sich jedoch am Ende mit 6 zu 0 gegen den deutlich schweren Briten Rogers geschlagen geben.
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Matthias Schlitte sollte zunächst gegen den bulgarischen Champion Kiril Bogdanski antreten, leider war dieser auf Grund von Verbandsquerelen nicht angereist. Da ein weiterer Kampf gegen den Europameisterschafts-Fünften Jose Aravelo keinen Sinn gemacht hätte (Schlitte besiegte den Spanier bereits beim letzten Arm Wars-Event mit 6 zu 0), galt es nun den Ex-Vizeweltmeister Andy Barker zu besiegen. In diesem 6-Runden-Match konnte der Wolfsburger zunächst gut mithalten, konnte den Briten jedoch nicht pinnen. In der dritten Runde geschah es dann, nach einem wahren Marathonmatch verletzte sich Schlitte leicht am Unterarm. Danach konnte der Deutsche Meister nicht mehr viel gegen die höhere Maximalkraft von Barker ausrichten- 6:0. Trotz des deutlichen Resultats zeigte sich Matthias nicht enttäuscht, schließlich hatte er mit seinen 71kg dem Mann aus Nordengland mit 87kg sein ganzes Können abverlangt.
Der Wettbewerb wurde von einer perfekten Organisation und super Stimmung begleitet. Alle drei deutschen Athleten werden auch bei der Weltmeisterschaft im September in Italien an den Start gehen. Die Resultate zeigen, dass sie auch hier für einige Überraschungen gut sein werden.

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